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Fünf Gründe für den Kartoffelanbau in Deutschland

Der Kartoffelanbau in Deutschland trägt…

Grund 1:

…zur Ernährungssicherung bei. Mit einem Selbstversorgungsgrad von über 100 Prozent kann der inländische Bedarf auch mit heimischer Ware gedeckt werden. Regional produziert, vermarktet und genossen – so stellt sich der Kartoffelanbau in Deutschland auf und trägt damit maßgeblich zur nachhaltigen Landwirtschaft in Deutschland bei. Die mittelständisch geprägte Struktur der Kartoffelwirtschaft gilt als Grundlage für Flexibilität, Innovation und eine langfristige, generationenübergreifende Orientierung. 

Grund 2:

…als Blatt- und Hackfrucht wesentlich zur Furchtfolgegestaltung bei. Unter hiesigen Bedingungen wie dem Vorhandensein ertragreicher und nährstoffspeichernder Böden in einer gemäßigten Klimazone mit oftmals ausreichenden Niederschlägen, ist der Anbau der Knolle nicht wegzudenken. Trotz eines vergleichsweise hohen Anspruchs an das Wassermanagement gilt die Kartoffel als eine der wassereffizientesten Anbaukulturen. Im Jahr 2025 standen auf über 300.000 Hektar Kartoffeln. Das Hauptanbaugebiet ist Niedersachsen. 

Grund 3:

…von Züchtung über Anbau und Ernte bis hin zum Handel und Verarbeitung als zentraler Motor zur Wertschöpfung im ländlichen Raum bei. Dieser macht in Deutschland rund 90% aus und ist das Fundament der Landwirtschaft und ein Lebensraum für viele Menschen. Um dies zu erhalten, sind die politischen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die landwirtschaftlichen Betriebe, die auch Kartoffeln anbauen, gestärkt werden und Bürokratie abgebaut wird.

Grund 4:

…zur gesunden Ernährung bei. Die Kartoffel ist ein wahrer ernährungsphysiologischer Held. Neben Vitamin C und den B-Vitaminen, liefert sie viele wichtige Nährstoffe, wie Kalium und Magnesium. Fettarm mit komplexen Kohlenhydraten versehen, gilt sie als langanhaltende Energiequelle. Durch das Verzehren als Pellkartoffel kommen die in der Schale enthaltenen sekundären Inhaltsstoffe zum Tragen. Ohne Probleme macht die Kartoffel auch moderne Trends mit und ist Bestandteil der veganen Ernährung. 

Grund 5:

…aufgrund des unendlich breiten Verwendungsspektrums der Knolle zur Bereicherung des täglichen Speiseplans bei. Ob gebraten, gedünstet, gekocht oder frittiert – vielfältig landet die Kartoffel auf dem Teller. Nicht zu unterschätzen ist auch ihre Bedeutung im sogenannten „Non-Food- Bereich“. An erster Stelle steht hier die Herstellung von Papier und Pappe. Nachfrage kommt zudem aus Spezialsegmenten (z.B. Klebstoffe und Pharmaprodukte) sowie für technische Anwendungen (z.B. Textil- und Bauindustrie, Wasserwirtschaft).

Quelle
Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA)